Durchbruch geschafft.

Mein persönliches Highlight am Wochenende: Ich habe es geschafft auf der Ukulele zu spielen und gleichzeitig zu singen. Bis lang habe ich das nicht geschafft, da ich

  1. die Akkorde nicht so schnell wechseln konnte,
  2. nicht wusste, welches Anschlagsmuster ich brauche
  3. nicht die passenden Lieder hatte.

Aber jetzt, nach endlosen Wochen des Übens, des Videoschauens (UkuelelMike), “Lieder suchens” und Tipps lesen (UkuleleHunt) habe ich es geschafft. Für all diejenigen, die das noch nicht hinbekommen, schreibe ich hier mal mein Vorgehen auf.

  1. Suche ein Lied, dessen Melodie du gut kennst und das dir total Spaß macht zu hören.
  2. Versuche den Rythmus zu finden indem du erstmal den Rythmus schnippst oder klopfst.
  3. Wenn das geklappt hat: Mitzählen. Was passt besser 1+2+3+ oder 1+2+3+4+ oder … Dann weiß man schon mal 3/4 oder 4/4 oder …
  4. Das passende Anschlagsmuster suchen.
    Bei meinem heutigen Lied “House of the rising sun” von den Animals habe ich zu Beginn nur D-D-D-D- ausprobiert. Dann habe ich auf DUDUDUDU gewechselt, dann D-DUDUDU, dann D-DU-U-D-. Dabei habe ich nur auf den Rythmus gehört, während ich mir eine normale Youtube-Version des Songs angehört habe. Alle Saiten waren gedämpft, d.h. meine linke Hand lag locker auf alle Saiten , so dass diese nicht mitschwingen können.
  5. Als ich das Anschlagsmuster soweit hatte, habe ich die Akkorde dazu genommen. Genau genommen habe ich bei jedem Anschlagsmuster auch mal die Akkorde dazu genommen, da der Wechsel Am-E-Am-E für mich nicht so einfach war. Ich habe zwar inzwischen herausgefunden, dass E7 statt E auch geht, aber viel einfacher finde ich das jetzt auch nicht.
  6. Während des Spielens der Begleitung das Lied dazu summen.
  7. Dann das eigentliche Problem: Wie bekomme ich die Akkordwechsel passen zum Text/Melodie. Denn meistens hat man bei den Lieder nur den Text. Irgendwo über dem Text stehen dann die Akkorde. Ich wusste nie, ob ich die Akkorde einmal oder zweimal spielen musste. Oder ob ich die Akkorde mittendrin im Muster wechseln muss. Zwei Kollegen halfen mir dann: “Du musst das einfach spüren! Spiel einfach drauf los und spür den Groove.” Also habe ich mich hingesetzt, meinen ganzen Mut zusammengenommen und einfach mal drauflos gespielt und versucht dazu zu singen. Siehe da, nach einigen Anläufen hat es schon ganz ordentlich geklappt. Nicht jeder Akkord saß (vor allem der E-Am-Akkordwechsel), aber es hörte sich schon ganz ordentlich an. Was mich zum nächsten Punkt bringt…
  8. Selbstbewusstes, lautes, deutliches Singen! Anscheinend hat man mein Singen nur als Hintergrundrauschen wahrgenommen. Da ich der Meinung bin, dass ich eigentlich nicht singen kann, muss ich mich also nun dieser Herausforderung stellen und schauen, wie ich das jetzt hinbekomme. Das wird für mich damit anfangen, dass ich meine Stimmlage feststellen muss. Tenor, Bass, oder irgendwie was anderes. Keine Ahnung. Aber vielleicht habe ich ja wieder Kollgegen, die mir dabei helfen können oder einer, der das hier liest, hat einen Tipp für mich.

Ach ja, wenn ich das mit dem Singen hinbekommen habe, kommen noch andere Anschlagsmuster ins Spiel. Vor allem solche, bei denen man die Saiten einzeln spielt. Aber das bekomme ich im Moment noch nicht so hin. Aber ungefähr so stelle ich mir das dann vor:

Was mein nächstes Lied sein wird, weiß ich nicht. Vielleicht hat ja jemand einen Vorschlag. Vielleicht schau ich mal bei Paul Simon vorbei. der 59th Street Bridge Song, oder Somewehre ofer the rainbow, oder….

Informatikaufgabe 1

Angeregt durch den Halbtagsblog von Herrn Klinge fühle ich mich angesport auch eine regelmäßige Aufgabenidee zu liefern. Bei Herrn Klinge ist der Donnerstag immer der Fermi-Tag. Man bekommt also Mathematikaufgaben, die immer sehr vage von den Größenangaben sind und daher sinnvoll geschätzt werden müssen. Die bekannteste der Fermi-Fragen ist wohl diese hier:

Wie viele Klavierstimmer braucht eine Großstadt wie …. ?

Vor Jahre hatte ich in einer fünften Klasse mal eine ähnliche Aufgabe bearbeitet, als wir beim Thema Maßstab waren. Ich organisierte einen Plan der Theresien-Wiese in München  und versuchte mit der Klasse folgendes zu schätzen:

Wie viele Besucher (ohne Polizei) passen auf die Wiesn, also das Oktoberfest?

Am Ende kamen wir auf sehr gute sechs Millionen pro zwei Wochen.

Ich habe die letzten Tage nun überlegt, welches Thema in meinem Blog regelmäßg auftauchen könnte. Ein Thema, zu dem mir genug einfallen könnte und von dem Kollegen auch was haben. Heute, in der ersten Stunde nach den Sommerferien in der zwölften Klasse, hatte ich die Idee: Kleine Programmier- bzw. Informatikaufgaben.

Immer wieder stehe ich nämlich vor dem Problem, dass die Aufgaben in Büchern meist viel zu komplex, zu lang, zu schwierig oder eine beliebige Teilmenge dieser drei Probleme sind. Denn im Unterricht habe ich nicht nur die Leute, die gerne und vielleicht auch viel Programmieren. Gerade in der Oberstufe habe ich immer wieder Schüler, die hoffen nicht soviel lernen zu müssen und dennoch eine gute Note zu bekommen. Aber wer nicht übt, hat auch in der Informatik Probleme. Gerade beim Programmieren! Das ist wie bei jeder anderen Sprache. Nur Vokabeln zu lernen bringt wenig. Sprachen wollen frei benutzt werden. Daher bin ich um kurze, knappe und gut kalkulierbaren Programmieraufgaben immer wieder dankbar.

Damit die Aufgaben besser in den eigenen Unterricht eingeordnet werden können, werde ich sie passend zum bayerischen Lehrplan einordnen. Und soweit nicht anders angegeben, setze ich Java voraus, wobei meist problemlos andere Programmiersprachen ebenso gewählt werden können. Manchmal wären andere Sprachen sogar eleganter oder kürzer.

Die heutige Programmieraufgabe lautet:

Aufgabe 1

Schreibe ein Programm, das alle Wörter über einem Alphabet bis zu einer vorgebenen Anzahl an Zeichen ausgibt.

 

Beispiel Lautet das Alphabet {a,b,c}, so sollte das Ergebnis bei Wörtern bis zur Länge 2 wie folgt lauten:

a,b,c,aa,ab,ac,…cc

 

Tipps und Anregungen

  1. Die Aufgabe lässt sich sowohl rekursiv als auch iterativ lösen. Wobei letzteres aufgrund der beliebigen Länge der Wörter schwierig ist.
  2. Im Zusammenhang mit Rekursionen kann man nochmal über die Rekursions-Arten sprechen.
  3. Später lässt sich das Programm im Bereich Laufzeit von Algorithmen nochmals verwenden.

Wer Lust hat, kann natürlich hier Lösungsvorschläge anbieten oder diskutieren. Ich selbst werde aber keine Lösung präsentieren, da es in der Informatik ja immer mehrere Wege zum Ziel gibt. Aber wer Probleme mit der Aufgabe hat und eine Tipp braucht, bekommt ihn natürlich.

Jetzt aber erstmal viel Spaß beim Programmieren oder Programmieren lassen.

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