Yeah! Geschafft! 100! Ich wiederhole HUNDERT(!) Programmieraufgaben. Aus dem Unterricht… für den Unterricht. Und manchmal ein wenig darüber hinaus.

Und anders als bei der 99. Aufgabe angedeutet, kommt jetzt doch noch eine Aufgabe basierend auf processing. Eine, bei der ich selbst nicht auf eine wirklich gute Lösung gekommen bin, aber dazu gleich mehr. Das genaue Arbeitsblatt gibt es weiter unten zum Herunterladen.

Aufgabe

Implementiere basierend auf processing und dem vorangegangenen Projekt „Schneefall“.

Die Schneeflocken sollen unterschiedlich groß sein und unterschiedlich schnell nach unten fallen. Sind sie außerhalb des unteren Randes, sollen sie gelöscht werden. Dafür werden neue Schneeflocken am oberen Rand erzeugt, die wiederum nach unten fallen.  Die maximale Anzahl an Schneeflocken soll in einem Attribut definiert worden sein.

Im zugehörigen Arbeitsblatt (ArbeitsblattSchneefall) wird das noch genauer beschrieben und es werden für ambitioniertere Schüler noch weitere Anregungen gegeben: Wind, Schmelzen der Schneeflocken.

Den interessantestes Effekt ist aber das Liegenbleiben des Schnee am unteren Rand. Und dabei meine ich nicht, dass es am unteren Rand eine schneeflocken dicke Schicht gibt. Ich hätte gerne wachsende Schneeberge. Nur ist das genau auch der Punkt an dem ich gerade hänge. Denn woher weiß die Schneeflocke, dass sie

  • die erste am Boden ist,
  • gleich auf eine andere stößt, die aber nicht fällt, sondern auch schon am Boden liegt
  • bzw. die oberste eines Schneehaufens ist.

Ich habe hierfür zwei ArrayList

  • ArrayList<SnowFlake> fallingSnow;
  • ArrayList<SnowFlake> snowOnGrnd;

definiert, die die entsprechenden Schneeflocken verwalten. Aber der Durchlauf durch all diese Daten gestaltet sich durchaus zäh. Und um einzelne Schneeflocken-Türme zu verhindern, werden aus fallenden Schneeflocken kleine Rechtecke. Damit habe ich aber jetzt ein anderes Problem: Es bilden sich Hohlräume.

(Man beachte die „Ente“ unten im mittleren Bereich.)

Leider ist der ganze Ansatz ziemlich unbefriedigend, da ich eigentlich noch Wind und die damit einhergehenden Schneeverwehung simulieren wollte. Ich spiele daher mit dem Gedanken auf einzelne Pixel zu wechseln und dann jeweils das ganze Bild bei jedem Durchgang neu zu zeichnen. Da bricht dann aber auch die Performance ein.

Von irgendwelchen Schmelzvorgängen, die ein nach unten sacken der Schneeberge erzeugen würde mal ganz zu schweigen. Das habe ich irgendwie mit Schnee-„Stacks“ versucht, hat aber auch nicht wirklich geklappt.

Ich habe alles diesmal mit dem processing-Editor gemacht und konnte daher jetzt für alle Plattformen exportieren. Einfach auspacken und mit Doppelklick starten (Eine Java-Installation wird aber vorausgesetzt) Das wäre 34MB groß geworden. Daher jetzt nur die jar-Datei gezippt snowfall.jar  und den Quelltext in einem BlueJ-Projekt: SnowFallc_v3

Wenn jemand also eine Idee hat oder einen funktionierenden SourceCode kennt…

Ansonsten wünsche ich allen frohes Faschingstreiben. Wenn man die Schneeflocken bunt macht, hat man einen Konfetti-Effekt. Passend zu Fasching.