Rezension – Trickphysik

Vor kurzem kaufte ich das Buch TrickPhysik von Robert Griesbeck und Nils Fliegner mit dem Untertitel Schräge Experimente und schweineschlaue Tricks in der Hoffnung Anregungen und Unterhalsames für meinen Unterricht zu finden. Leider wurde ich  enttäuscht.


1. Diese eher altbackenen Orange-Schwarz-Grafiken sind weder angenehm anzuschauen, noch helfen sie dem Leser etwas besser zu verstehen. Da gibt es zwar die ein oder andere Ausnahme, aber insgesamt empfinde ich sie als störend.


2. Die Schrift! Es ist lange her das ich eine solche stark ausgeprägte Serifen-Schrift gesehen haben. Jetzt soll ja Serifen-Schrift, also die mit den Verziehrungen wie die Times, die Lesbarkeit erhöhen. Aber hier wurde wirklich ein unangenehmer Vertreter gewählt. Erschwerend kommt da noch der extrem große Zeilenabstand von 2 bis 2,5 hinzu. Zusammen mit dem engen Zeilenspiegel hat das Auge richtig viel zu tun.

3. Jetzt zum eigentlichen Problem. Direkt im zweiten Rätsel ist DER klassische Anfängerfehler drin: Es wird eine Magnetnadel magnetisiert, so dass die Spitze zum Südpol(!) wird. Dann: “Nach einiger Zeit hat sich die Nadel genau in Nord-Süd-Richtung eingependelt und die Spitze zeigt nach Norden.” Ein klassischer Fehler, denn am geographischen Nordpol ist der magnetische Südpol, daher zeigt ja auch der Nordpol von Kompaßnadeln nach Norden. Deswegen heißt diese Seite der Kompassnadel auch Norden.

Ich kann nur hoffen, dass Prof. Dr. Obermair das Buch nicht wirklich Korrektur gelesen hat, sondern einem Mitarbeiter gegeben hat und dieser es nicht wirklich gelesen hat. Obwohl das Nichtlesen dann irgendwie auch schlecht gewesen wäre.

Ob sich solch physikalischen Fehler durchs ganze Buch ziehen, kann ich nicht sagen, da ich mich aufgrund von 1.) und 2.) schwer tue weiterzulesen.

Funktionales Programmieren mit Java 4

Das Programmieren läuft. Und in meinen Augen recht gut. Nur manche Schüler haben ein wenig Motivationsprobleme und tun sich mit dem vielleicht etwas trockenen, mathematischen Anwendungen schwer. Aber die Steigerung der Schwierigkeit war gut gewählt – immer gerade so, dass es mit ein bisschen Anstrengung zu schaffen war. Und dadurch sind bei manchen schon deutlich mehr als 50 Zeilen Programm-Code zusammen gekommen.

Heute habe ich noch erklärt, wie man Kommentare schreibt und warum. Es sind damit alle geometrischen Grundfunktionen in Bezug auf Flächen und Volumina umgesetzt worden . Jetzt geht es an komplexere geometrische Körper, die die bestehenden Funktionen ausnutzen. Diese Aufgabe stelle ich mal als eigene Informatik-Aufgabe seperat online.

Quelltext

class Rechner1 {
    public void main() {
        System.out.println(oberflächeQuader(33,54324,432));
    }

    //Oberflächenfunktionen
    public double oberflächeQuader(double a, double b, double c) {
        //Umsetzung: O=2*(a*b+a*c+b*c)
        return produkt(2,summe(produkt(a,b),produkt(a,c),produkt(b,c))) ;   
    }

    //Flächenfunktionen
    public double flächeRechteck(double a, double b) {
        return produkt(a,b) ; //A=a*b
    }

    public double flächeQuadrat(double a, double b) {
        return flächeRechteck(a,b);   //A=a*b
    }

    public double flächeDreieck(double g, double h) {
        return quotient(produkt(g,h),2) ; //A=g*h/2 
    }

    public double flächeParallelogramm(double a, double b, double h) {
        //geschertes Rechteck
        return  flächeRechteck(a,h); // A: Grundseite * senkrechte Höhe
    }

    //Grundfunktionen
    private double summe(double zahl1, double zahl2) {
        return zahl1+zahl2;
    }

    private double summe(double zahl1, double zahl2, double zahl3) {
        return zahl1+zahl2+zahl3;
    }

    private double differenz(double zahl1, double zahl2) {
        return zahl1-zahl2;
    }

    private double produkt(double zahl1, double zahl2) {
        return zahl1*zahl2;
    }

    private double quotient(double zahl1, double zahl2) {
        return zahl1/zahl2;
    }
}

Informatikaufgabe 43

Die heutige Aufgabe basiert auf der Funktionalen Programmierung mit Java, die ich aktuell in meiner neunten Klasse mache. Ausnahmsweise gibts es daher auch die Aufgabe mal als pdf.

Aufgabe

a)   Erstelle Funktionsterme zum Berechnen der Oberfläche O(x,y,z) und des Volumens V(x,y,z) von folgenden Körper:

b)   Setze beide Terme in einem Datenflussdiagramm in einem Tabellenkalkulationsprogramm um. Dabei soll jeder Term auf einem eigenen Rechenblatt dargestellt werden.

 

c)    Leite für beide Terme schrittweise einen einzeiligen Rechentermen her. Dies geschieht auf dem gleichen Rechenblatt auf dem auch das Datenflussdiagramm ist.

 

d)   Implementiere deine Lösung aus c) jeweils in einer eigenen Methode in Java. Benutze dabei die bereits umgesetzten Methoden. Kopiere deine Lösung in ein Textfeld, welches auf dem gleichen Rechenblatt ist, wie das zugehörige Datenflussdiagramm.

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