Informatikaufgabe 48

Im Moment stehe ich mit meinen Schülern aus der Q11 mal wieder beim Thema “Binäre Suchbäume”. Dabei ist es ganz schön, mal völlig neue Ansätze zu hören und neue Methoden bei den Schülern zu finden. Wie die folgende Aufgabe:

Aufgabe

Die Position eines Knoten in einem binären Suchbaum kann durch eine Sequenz von “L” und “R”, beginnend bei der Wurzel, angegeben werden.

Implementiere eine Funktion String gibPosition(int zahl), weche die Position einer Zahl in einem binären Suchbaum in der Form “LRRRLLLLRR” zurückgibt. Für die Wurzel würde “” zurückgegeben werden. Ist die Zahl nicht vorhanden, so wird Null zurückgegeben.

Eine schöne Ergänzung der Aufgabe wäre eine Umformatierung der Zeichenkette “LRRRLLLLRR” in der Form “1xLinks, 3xRechts, 4xLinks, 2xRechts” mit Hilfe von Zählwiederholungen und/oder bedingten Wiederholungen.

Wer im Ürbigen eine Implementierung mit grafischer Darstellung und Dateiimport benötigt, kann ja mal in meine Lösung reinschauen: BinBaumZeichnen

Hunde in Schulen? – Jaaaaa!

In der heutigen FAZ gab es ein paar mehr oder weniger witzig gemeinte Vorschläge, wie man den Berufsalltag stressfreier gestalten könnte. Unter anderem wurde dabei das Kuscheln vorgeschlagen. Da aber in der aktuellen Sex-Debatte das Kuscheln zwischen den Kollegen wohl eher nicht in Frage kommt, bleibt da nur der Hund übrig:

Ich schlage daher vor, dass es wenigstens in den Lehrerzimmern ein paar Hunde zum Kuscheln gibt. Vielleicht in verschieden Größen, damit jeder einen Hund in seiner Größe findet. Und wenn man als Lehrer mal wieder Angst vor einer Klasse hat, kann man ja einfach einen großen, schwarzen Hund mit Maulkorb mit in die Klasse nehmen.

Zu den obilgatorischen Einwürfen

  1. “Ich bin aber allergisch!”
  2. “Das hatten wir früher auch nie, warum brauchen wir das?”
  3. “Und wer kümmert sich darum?”
  4. “Was ist, wenn was passiert? Zahlt das die Versicherung bzw. auf was muss ich aufpassen, damit ich keine Schuld bekomme.”
  5. “Dafür brauch ich aber erst eine Schulung und gäbe es dafür Fortbildungspunkte?”

kann ich nur sagen: “Das G8 wollte doch auch keiner und trotzdem haben wir es.”

So, jetzt aber Spaß beiseite. Ich finde die Idee mit dem Hund nicht mal schlecht. Ich würde allerdings den Hund natürlich lieber mit in den Unterricht nehmen. Gerade in Klassen, in denen das ein oder andere besondere Kind sitzt, Stichwort Inklusion, könnte ich mir einen Hund als hiflreich vorstellen. Wenn dieser entsprechend erzogen und trainiert ist und kein Kind allergisch ist, was selten vorkommt, bestimmt eine hilfreiche Unterstützung.

Obwohl – bei 40 Klassen + Lehrerzimmer ergäbe das vielleicht 45 Hunde. Wohl doch ein wenig viel. Aber so zwei, drei Hunde müssten ja schon gehen.

Und das die Idee tatsächlich ernst gemeint ist, erkennt man auch daran, dass es eine Internetseite zum Thema gibt: schulhundweb.de

Und bis dahin kann ich ja auch meinen Hund mitbringen. Die wäre froh, wenn sie mal den ganzen Vormittag lang gestreichelt werden würde.

Wärmebildkamera

Seit Neuestem gibt es bei uns eine Wärmebildkamera an der Schule. Für die Physiksammlung. Und als, wenngleich auch seltener Physiklehrer, muss ich die Kamera natürlich gleich mal ausprobieren. Physik hat man ja auch mal studiert, damit man ungeniert und im Namen der Wissenschaft und Lehre spielen darf. Hier also mal ein paar Beispiele:

Die Schüler

Ein ungedämmtes Haus

Schön lassen sich die Stürze über der Tür und dem Fenster erkennen.

Ein gedämmtes Haus

Wieder lässt sich erkennen, wie die Dämmung knapp über den Boden aufhört – das ist wohl so üblich. Auch die inneren Elemente der Doppelverglasung der Fenster lassen sich als schlecht isoliert, weil wärmer, erkennen.

Selbstproträt

Was im ersten Moment verblüffend ist, sich aber leicht erklären lässt, ist das eigene Spiegelbild.

“Hasta la vista, baby.”

Heißes Essen im Kühlschrank

“Sollte man nicht machen.”, meinte meine Tochter dann auch gleich.

Malen

Beim Malen mit dem Finger auf glatten Flächen sollte man fest aufdrücken und schnell sein.

Eine echte Anwendung für den Physikunterricht ist mir allerdings noch nicht eingefallen. Die Tatsache, dass man das Bild der Kamera auch nicht live auf den Beamer bekommt, macht es auch nicht einfacher. Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee?

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