Informationsnachmittag

Man mag es nicht glauben, aber an unserer Schule sinken die Schülerzahlen. Das mag zunächst ganz positiv klingen (kleinere Klassen, mehr Ruhe, mehr Zeit für die Schüler). Aber das genaue Gegenteil ist der Fall:

  • Zu klein gewordene Klassen werden zusammen gelegt, wodurch im Endeffekt auch größere Klassen entstehen können.
  • Es gibt weniger zugeteilte Lehrer, so dass ein Ausfall durch Schwangerschaften oder Krankheiten sich deutlich bemerkbar machen würde.
  • Die Anzahl der Ermäßigungsstunden sinkt
    Ein Fachbetreuer, der beispielsweise 2 Unterrichtsstunden erlassen bekommen hat, um unter anderem die Proben der Kollegen zu kontrollieren oder Fachsitzungen vorzubereiten oder Abitur zu überwachen oder sich um Referendare zu kümmern, bekommt nur noch 1 Stunde, da die Gesamtstundenzahl seines Faches pro Woche von 121 Unterrichtsstunden auf 119 gefallen ist – weil ja z.B. Klassen zusammen gelegt werden mussten.
    (Die Zahlen sind Fantasiezahlen und dienen nur der Verdeutlichung; ich kenne die echten Zahlen nicht)

Kurzum: Wir brauchen mehr Schüler!

Wenn ich mit meinem Auto morgens zur Schule fahre, wundert es mich dennoch, dass immer weniger Schüler zu uns kommen. Es wird doch so viel gebaut: „Das können sich nur Familien mit Kindern nicht leisten“, klärte der Stellvertreter auf, was wiederrum einleuchtend ist, wenn man sich die Kosten für Wohnraum im Bereich München-Ingolstadt anschaut.

Wie auch immer. Um mehr Schüler für unsere Schule zu gewinnen, gibt es bei uns heute daher einen Infotag, an dem sich neue Schüler, also Viertklässler, und ihre Eltern unsere Schule anschauen können. Von den Fachschaften gibt es kleine Aktionen, die Eltern können sich alles anschauen, es gibt Vorträge und unsere Lehrerband „Burnout“ spielt:

Meine Fachschaft Informatik hat auch etwas vorbereitet bzw. konnte ich Teile meines P-Seminars dazu gewinnen etwas vorzubereiten: Die möglicherweise neuen Schüler können mit Hilfestellung erfahrener Schüler Spiele programmieren bzw. verändern. Nach einigem Recherchieren haben wir uns dabei in erster Linie für Scratch entschieden, da diese Software auch von manchen Kollegen in der 7. Klasse eingesetzt wird.

Ich selbst habe auch noch zwei (einfache?) Spiele erstellt, welche durch die Grundschüler mit Hilfestellungen meiner älteren Schüler verändert werden kann – leider gibt es Scratch immer noch nicht in einer HTML5-Variante und Flash muss aktiviert werden.

Weitere Bilder und eine Evaluation Rückbetrachtung folgen.

Ach ja, und ich werde natürlich meine 3D-Drucker laufen lassen. Drucken selbst wird nicht klappen, da selbt die einfachsten Dinge mindestens 20 Minuten dauern.

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