In den vergangenen Tagen und Ferienwochen bin ich, PokemonGO-begründet, ziemlich durch München gekommen und habe viele Stellen entweder aus neuen Blickwinkeln gesehen oder habe sie überhaupt neu entdeckt. So war ich zum ersten Mal bewusst am Friedensengel, habe neu den Vater-Rhein-Brunnen mit dem Stadtstrand „Great Bavaria Reef“ besucht, bewunderte beneidete die Surfer am Eisbach und saß bestimmt zwei Stunden beim Muffatwerk, um dort, eingekesselt zwischen vier Pokestops, unentwegt Pokemons einzufangen.

Gerade beim letzten Ort musste ich dabei feststellen, dass die Sorgen des Kultusministeriums in NRW bzgl. PokemonGO vielleicht etwas übertrieben sind. Am Muffatwerk war der Altersdurchschnitt in meinen Augen deutlich über zwanzig, wenn nicht sogar dreißig. Und damit entsprachen die Spieler nicht mehr meiner Zielgruppe.

Aber mein KM in Bayer hat sich wohl auch schon Gedanken bzgl. PokemonGO gemacht und diese an die Schulen verschickt:

In Bayern sind deshalb vom Land schon Warnhinweise mit dem Titel: „Lebensgefahr! PokemonGo“ an die Gymnasien verschickt worden. Darin werden Schulen, Eltern und Lehrer über die Gefahren des Spiels informiert.

Was da jetzt im einzelnen auf uns Lehrer zu kommt, weiß ich zwar nicht. Aber eigentlich gilt ja das Handyverbot an Schulen, daher sollte es offiziell eigentlich zu gar keinen Problemen kommen.

Zurück aber zum eigentlichen Thema – dem Fotografieren.

Wenn ich dann so unterwegs bin und gerade keine Pokemons zum Sammeln in der Nähe sind, schaue ich mir auch gerne die Gegend für neue Motive an. Ich habe dann zwar oftmals nicht die Zeit, die Eindrücke zu zeichnen, denn das nächste Pokemon wartet bestimmt schon und ich bin ja nicht alleine unterwegs, aber ein schnelles Foto geht immer. Daher hier ein paar weitere Eindrücke:

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Ich fotografiere am liebsten Schwarz-Weiß, da ich mich leichter bei der Motivwahl tue. Das Motiv benötigt einfach starke Kontraste um zu wriken. Dabei versuche ich darauf zu achten, möglichst den ganzen Grautonbereich auszuschöpfen – von richtig Tiefschwarz bis zu strahlendem Weiß. Das gelingt nicht immer. Aber manchmal kommen dann Fotos heraus, wie jenes vom Müllerschen Volksbad, welches ich als ganz besonders gelungen empfinde.

Beim Bildaufbau versuche ich den goldenen Schnitt zu berücksichtigen, der ja zum Glück eingeblendet wird. Das heißt, das Bild wird sowohl vertikal als auch horizontal ungefähr im Verhältnis 1:2 geteilt. Im Surferbild von oben sähe dass ungefähr so aus:

FullSizeRender-4 KopieBei den Surfern ergab sich noch die zusätzliche Schwierigkeit, dass aufgrund der schnellen Bewegungen die meisten Bilder mit meinem Handy unscharf wurden. Das lag aber größtenteils daran, dass ich immer noch auf HDR geschaltet hatte, wodurch immer 3 Fotos zu einem verrechnet werden. Das konnte ja nur unscharf werden. Nach dem Abschalten war es dann besser, aber für das Handy immer noch zu schnell.