Wie versprochen hier ein paar erste Bilder (ZumVergrößern draufklicken):

Jetzt zu den „Problemfällen“. Am 24.12. waren wir im Augustinerbräu in München und haben uns mit Freunden getroffen. Die Atmosphäre schrie dabei förmlich fotografiert zu werden. Nur die grellen Lampen störten massiv. Ein idealer Ort um das WDS-Problem der Kamera auszuprobieren.

Ich weiß ja nicht. So extrem, wie bei den anderen scheint es nicht zu sein. Die Lichtquellen sind nicht so extrem scharf ausgeschnitten und die Lampen waren wirklich hell. So richtig! Man konnte kaum reinschauen. Für mich ist dieses Bild daher als „in Ordnung“ deklariert. Wenngleich ich auch das Firmware-Update machen werde, wenn es dann eins geben wird.

Am 25.12. habe ich mich dann mal ein bisschen in die „Wie benutze ich eine solche Kamera eigentlich?“-Frage eingearbeitet. Heraus kam die Empfehlung von einer anderen Internetseite: Am besten (als ambitionierter Laie) fotografiert man in der Einstellung A. D.h. man stellt die Blende ein und die Kamera sucht sich die passende Belichtungszeit. Warum eigentlich A für Blende…aaahhhhh aperture (engl. Blende). S steht dann für Sekunde?

Wie auch immer. Warum die Empfehlung die Blende selbst zu wählen? Die Begründung ist die: Je größer die Blendenöffnung desto geringer ist meine Schärfentiefe. Hohe Tiefenschärfe meint dabei, dass Vordergrund, Motiv und Hintergrund scharf sind. Geringe Tiefenschärfe meint, dass Vorder- und Hintergrund unscharf sind und nur das Motiv scharf ist. Letzeres ist vor allem bei Porträtsaufnahmen gewünscht. Bzw. immer dann, wenn man den Blick auf ein bestimmtes Objekt im Bild betonen möchte. Das das natürlich nur meine Meinung ist – klar.

Nächste Merkwürdigkeit: Große Öffnung, aber kleine Zahl. Eine 2er Blende hat eine größere Öffnung als eine 11er Blende. Das liegt daran, dass man eigentlich den Nenner eines Bruches angibt. Und 1/2 ist einfach größer als 1/11.

Ein weiterer Grund für den Tipp die Blendeneinstellung selbst zu regeln: Der Fotograph entscheidet über die Lichtmenge: Große Öffnung, viel Lichtmenge, kleine Öffnung, wenig Lichmenge.Die Kamera sucht sich dann die passende Belichtungszeit aus. Damit das bei kleiner Blende nicht zu verwackelt wird noch der Tipp, das Bild am Besten mit Stativ und Selbstauslöser zu machen.

In der Praxis sieht das dann so aus. Das obere Bild mit 2er Blende, das untere mit 11er. Beim unteren Bild hat wohl die maximale Belichtungszeit nicht ausgereicht oder die iso war falsch. Wie auch immer. Die Idee ist rübergekommen.

Woher allerdings im linken oberen Bereich diese merkwürdigen Farben kommen, weiß ich auch nicht. Vielleicht sind das diese sogenannten Geisterflecken. Also Lichtstreuung an kleinen Teilchen wie Staub. Vielleicht auch nicht. Wenn jemand was weiß…um Antwort wird gebeten.