Lehrzeit

Schule & Informatik

Kategorie: Unterricht (Seite 1 von 34)

Feedback in der Schule

Ein Thema, welches mich seid ein paar Tagen umtreibt, ist Feedback. Warum? Weil es gewünscht wird. Von Schülern, von den Eltern der Schüler, von (Un)Bekannten, von Freunden, von Kollegen. Auch ich fordere wünsche es mir, wenn ich mal wieder Zeichnungen zeige oder ein neues Rezept ausprobiert habe oder einen neuen Kurs belege.

Aber warum? Warum fordert oder wünscht man sich Feedback? Und warum kann man es von manchen Menschen besser annehmen und von anderen nicht? Warum glaubt man die Rückmeldung bei manchen und manchmal will man es nur von bestimmten Personen bekommen?

Ich versuche mal meinen Gedanken dazu hier zu formulieren und hoffe dann auch wiederum auf Feedback. Den Schwerpunkt möchte ich dabei auf die Schule legen, da es privat dann doch vielleicht komplexer ist… vielleicht aber auch nicht, das kann jeder selbst entscheiden. Zunächst aber die Frage:

Warum überhaupt Feedback?

Menschen haben neben den biologischen Handlungsmotiven (Hunger, Durst,..) auch zwei andere Motive: Selbstwirksamkeit (nach Bandura) bzw. Selbstbestimmung und  die Zugehörigkeit.

„Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann,
so ist es der Glaube an die eigene Kraft.“

(Marie von Ebner-Eschenbach).

Im ersten Fall möchte man erleben, dass man etwas bewirken kann, etwas meistern. Man möchte sich der Umwelt nicht ausgeliefert fühlen, möchte kompetent sein. Ein Grund, warum Computerspiele funktionieren. Die Spielfigur, die ich steuere, kann etwas in der Spielumgebung bewirken. Und sie kann wachsen und sich entwickeln und größer und stärker werden. Oder beim Sport: Erst ist man in der Anfängergruppe, dann Fortgeschrittener und dann darf man endlich in die Mannschaft.

Womit wir durch „die Mannschaft“ schon beim zweiten Punkt sind: Zugehörigkeit. Niemand möchte wirklich alleine sein. Denn nur durch das Zusammensein fühlen wir uns nicht nur geborgen und sozusagen „in der Herde beschützt“. Erst durch das Zusammensein mit anderen machen unsere erworbenen Kompetenzen Sinn. In der Regel ist niemand zufrieden und glücklich, wenn er zwar etwas kann, aber niemandem dies zeigen kann. Wir suchen die anderen, die uns sagen und zeigen: „Ja, das machst du wirklich gut.“ Erst in dem Zusammensein mit anderen weiß ich Wo ich stehe. Ich brauche Referenzpunkte. Ein Boot auf dem Ozean ohne Referenzen ist heillos verloren, da der Kapitän mangels Orientierung nicht weiß wohin.

Und auch dieses Bedürfnis greifen viele Computerspiele auf: Man sitzt zusammen vor den Spiele-Konsolen oder spielt online in Gilden und Gruppen zusammen oder trifft sich sogar real zu einem Raid beim PokemonGO spielen. Im letzten Fall kann ich in direktem Kontakt spüren und erleben, was ich kann, was nicht, kann Selbstwirksamkeit spüren, kann mich in der Gruppe verorten und meinen Platz finden. Und mich anstacheln lassen besser zu werden.

Was der Spieler in diesem letzten Fall erlebt, ist in meinen Augen Feedback: Er bekommt

  1. eine Information über seine Wirksamkeit, seine Kompetenz, seine Fähigkeiten
  2. von einer anderer Person, von der Umgebung.

Im Idealfall entsteht ein Kreislauf.

Menschen möchten in meinen Augen ein Feedback, das ihnen Selbstwirksamkeit zeigt und ein Gefühl der Zugehörigkeit gibt.

Ganz so einfach ist es dann doch nicht

„Aber in der Schule bekommt man doch Feedback…. Noten“, ist dann vielleicht ein typische Lehrerantwort. Und irgendwie stimmt diese Aussage ja auch, aber dennoch sind Noten nicht nur Feedback, denn zumindest in meinen Augen fehlen ein paar wichtige Aspekte, damit Schüler Noten als Feedback erleben.

  1. Zusammenhang mit Fähigkeit
    Die Noten muss nicht zwingend eine Aussage über die Fähigkeiten eines Schülers machen: Vielleicht hatte er nur abgeschrieben oder einfach Glück gehabt, weil er genau den Bruchteil des Stoffs konnte, der dran kam.
  2. Emotionale Bindung zum Geber
    Die Note kommt von einer Person, die dem Schüler nichts bedeutet oder anders: der Feedbackgeber ist für den Empfänger emotional irrelevant. Im obigen Beispiel der PokemonGO-Gruppe würde das bedeuten, dass der Spieler eigentlich nicht zur Gruppe gehören will, eine Rückmeldung von dieser Gruppe wäre für ihn also ohne Bedeutung.
  3. Kompetenz des Gebers
    Kommt die Rückmeldung von einer Person, die mir nicht kompetent erscheint, bedeutet mir die Rückmeldung nichts. Ist der Spieler der Gruppe, der mir das Feedback gibt, schwächer als ich, so kann er mir tausendmal sagen, dass ich das toll mache. Es würde mir nicht so viel bedeuten, wie von einem erfahrenene Spieler auf einem höheren Level.

Welche Konsequenzen hätte das nun für den Schulalltag?

Am Einfachsten lässt sich in meinen Augen der dritte Punkt erledigen. Denn zumindest wir Lehrer haben das Fach, welches wir unterrichten, alle studiert. Und mit entsprechender Unterrichtsvorbereitung (manchmal genügt auch jahrelange Erfahrung 😉 ) gelingt ein fachlich überzeugender und inhaltlich korrekter Unterricht.

Der zweite Punkt ist da schon schwieriger, wird aber durch viele Untersuchungen bestätigt: Lernen in emotional positiv aufgeladener Atmosphäre ist besonders  erfolgreich. Der Dreh- und Angelpunkt ist dabei in meinen Augen der Respekt. Wenn ich mein Gegenüber respektiere, als wertige Person schätze, kann er sich so wohl fühlen, dass er mein Feedback auch annehmen kann. Das ist in der Oberstufe manchmal leichter als in einer pubertierende Mittelstufeklasse, aber es geht. Wie ich mir das Grundkonzept dazu vorstelle, erkläre ich vielleicht später mal. Wer mehr dazu wissen möchte, kann erstmal hier weiterlesen.

Der erste Punkt ist nicht immer so einfach zu lösen, da ich als Lehrer wenig auf das Lernverhalten zu Hause einwirken kann. Daher nicht genau weiß, warum ein Schüler eine gute oder schlechte Note bekommen hat. Hier wäre vor allem eine regelmäßige und oft stattfindende Rückmeldung eine Möglichkeit Zufälligkeiten auszugleichen. Im Praxisalltag höre ich das (ich selbst bin ja nicht dabei) von Kollegen, die z.B. sehr regelmäßig kurze Lateinvokabeltests schreiben oder einmal die Woche eine Art Grundwissenstest über den Stoff der Unterrichtstunden in der vorangegangenen Woche in Mathematim schreiben. Auch Klassenzimmeraushänge über die Anzahl der gemachten Hausaufgaben von jeder Person habe ich schon gesehen. Ganz zu schweigen von den Ideen, die oft in Grundschule umgesetzt werden: Hier werden Smileys und Sadies gesammelt und um sie dann gegen Sonnen oder Spielzeug und Süßigkeiten zu tauschen – Gamification at its best.

Kurzes Fazit

Nochmal kurz zusammengefasst, wie erfolgreiches Feedback durch folgende Aspekte eventuell positiv beeinflusst werden kann:

  • Ich mache regelmäßig Noten, um so „zufällig“ gegebene gute bzw. schlechte Noten, die nichts mit den Fähigkeiten des Schülers zu tun haben, herauszumitteln. Die Zeitpunkt sind klar vorgegeben, um den Schülern in den anderen Zeiträumen auch Raum zu geben gefahrlos Fehler machen zu können.
  • Ich interessiere mich für das Leben der Schüler: was sie in ihrer Freizeit tun; beachte, wie sie sich anziehen; freue mich mit ihnen oder bin auch mal mit ihnen enttäuscht.
  • Ich bereite meinen Unterricht sauber vor. Und wenn ich etwas mal nicht weiß oder einen Fehler mache, dann zeige ich ihnen durch meine Reaktion, wie man kompetent damit umgeht.

Und noch etwas: Es gibt inzwischen ja recht viele Apps, die das Feedback geben vereinfachen sollen (learningsnacks, learningApps,..). Leider fehlt da in meinen Augen oftmals der Aspekt der Zugehörigkeit, weswegen ich diese Programme auch nur bedingt im Unterricht einsetze. Für mich ist der Aspekt der Zugehörigkeit einfach zu wichtig. Bessere Anwendungen wären da  Kahoot oder Plickers, denn hier wird wenigstens in der Gruppe agiert.

Linktipps:

  • Mehr zum Thema Feedback findet man z.B. bei stangl.eu .
  • Zum Thema Selbstwirksamkeit hier , wobei sich das vor allem auf den Sportunterricht bezieht.

Kompetenz im Informatikunterricht

Am Ende des vergangenen Schuljahres hielt ich noch eine Fachsitzung Informatik ab und der Themenschwerpunkt war natürlich der neue Lehrplan mit seiner Kompetenzorientierung. Was soll ich sagen: Ich tue mich schwer damit. Und zwar, weil ich am Ende der 10. Klasse gerne kompetente Informatiker (im Rahmen des Lehrplans) hätte.

Aber wenn ich Schüler habe, die aus langen Angabentexten zwar sehr gut Klassen- , Objekt-, Sequenz- und Zustandsdiagramme zeichnen können, Datentypen kennen und Modellieren können, aber keine for-Wiederholung in Java programmieren können, keine Algorithmen entwickeln können, dann habe ich in meinen Augen keine kompetenten Informatiker. Und doch würden diese Schüler wahrscheinlich die Hälfte der Punkte des praktischen Informatikabiturs (1. Teil) holen. Wer mag, kann sich die Lösungen des bayerischen Abiturs ja mal anschauen. Es werden Diagramme gefragt und in meinen Augen einfache, teils einzeilige Programmierungen auf reinem Transfer-Niveau:

Beispiel aus 2017/I:

public void einfuegen(TICKET ticket) {
    erstes = new KNOTEN(ticket);
}

public TICKET suchen(String kennzeichen) {
    return erstes.suchen(kennzeichen);
}

Natürlich kommen im Abitur auch Themen aus der elften Jahrgangsstufe, wie Bäume und Graphen dran, aber auch hier geht es oft nur um Diagramme. Ab und zu kommt mal eine Adjazenzmatrix vor und ein im Unterricht behandelter (Durchlauf)-Algorithmus muss in Pseudocode angegeben werden.

Habe ich also zu hohe Anforderungen in dem ich erwarte, dass Schüler Ende der zehnten Klasse auch noch Programmieren können? Programmieren über das Schreiben von get/set-Methoden hinaus? Methoden also, die ich in Sprachen wie Python so gut wie nie brauche, da hier die Attribute standardmäßig öffentlich sind. Oder wie damals unter OSX und Objective-C. Hier werden die get/Set-Methoden automatisch durch XCode generiert. Könnte ein Aufgaben-Generator, wie ihn Herr Rau jetzt programmiert hat, zur Kompetenzsteigerung beitragen? Wenn ja, welche genaue Kompetenz?

Zu Beginn der elften Klasse lasse ich, sozusagen zum Wiederreinkommen folgendes Programm schreiben:

Schreibe ein Programm, dass zu einer gegebenen Kilometerzahl und einer gegebenen Zeit je nach eingegebenen km-Intervall die Zwischenzeiten ausgibt.

So soll ein Aufruf

gibIntervalle(10, new MyTime(1,0,0), 2)

folgende Ausgabe liefern:

2km   0:12:0
4km   0:24:0
6km   0:36:0
8km   0:48:0
10km  1:00:0

Das Ergebnis: Die erste Hälfte der Schüler scheitert daran, dass sie nicht wissen wo anfangen, da ein detailierter Angabentext, wie er beispielsweise im Abitur vorkommt und den man mit dem Schema Substantiv ist Klasse oder Attribut, Verb ist Methode, Adjektiv ist Attribut analysieren kann, nicht gegeben ist.

Die nächsten scheitern an dem Umgang mit der Zeit und deren Umrechnung und Formatierung bei der Ausgabe. Und ein paar scheitern noch an den benötigten Wiederholungen. Von 15 Schülern schaffen es in der Regel 1-2 Schüler es in der vorgegebenen Zeit von 3 Schulstunden umzusetzen. Der Rest hat meistens kaum etwas.

Was sind also kompetente Informatikschüler? Und wie unterrichte hierfür optimal, um dieses Ziel zu erreichen? Wie erreicht ihr euer Ziel? Was ist euer Ziel?

 

Was bislang passiert ist

In den vergangenen Wochen war es hier ein wenig ruhiger: Schule & Privatleben waren ein wenig turbulenter, wobei hier zweiteres nichts zur Sache tut.

Informatikabitur 2017

Das diesjährige, schriftliche Informatikabitur verlief problemlos. Die gestellten Aufgaben war recht unterschiedlich im Aufbau, so dass eine Auswahl leicht fiel. Gefragt wurden alle Standarddiagramme (Klassendiagramm, Objektdiagramm, Sequenzdiagramm, Zustandsdiagramm), wobei ich mir gewünscht hätte, dass die Aufgabenformulierung hie und da noch eindeutiger hätte sein können.

So unterscheide ich zwischen „Klassendiagrammen“, in denen nur die Klassennamen und Kardinalitäten vorkommen, das Kompositum-Entwurfsmuster stelle ich immer so dar und auch in der Angabe war es so gezeichnet. Ein „erweitertes Klassendiagramm“ umfasst dann auch Attribute und Methoden mit Datentypen und Sichtbarkeiten (public, private, protected). Meist wird eine Mischung angegeben (Aufgabe 2), was ich nicht für glücklich halte. Auch die Tatsache, dass man sich nicht konsequent an UML hält, finde ich fragwürdig. Wofür gibt es denn einen Standard, wenn man ihn nicht benutzt? Das hat dann auch in meinen Augen nichts mit didaktischer Reduktion zu tun.

P-Seminar

Mein diesjähriges P-Seminar befindet sich auf einem, wie ich finde, spannenden Weg. Vom ursprünglichen Ziel „Kurzfilme, die Informatik-Themen“ problematisieren, ist nur wenig übrig geblieben. Dafür wurde die Ausstellung des örtlichen Energie-Solar-Vereins digitalisiert. Diese benutzen immer noch Plakate in den Ausstellungen, was nun nicht mehr nötig ist. Ein Teil der Schüler haben hierfür die Inhalte der Plakate als Website umgesetzt, welche nun mit Hilfe eines Tablets (unten) und rollbaren Fernsehers interaktiv präsentiert werden kann.

Zum Glück wollten aber nicht alle programmieren, so dass noch einige tolle Kurzfilme rund ums Thema alternative Energie entstanden sind bzw. entstehen. Ich hoffe, dass ich hier einige zeigen kann, denn ich finde es wirklich großartig, was die Schüler geleistet haben.

Das das P-Seminar im Übrigen eine andere Wendung nahm, finde ich im Nachhinein nicht so schlimm. In meinen Augen sollte es im P-Seminar vor allem darum gehen, dass die Schüler sich einfach mal frei, aber dennoch zielgerichtet ausprobieren können. Denn nur so können sie sich selbst besser kennenlernen und einen sinnvollen nächsten Schritt bei ihrer Berufswahl treffen.

Die kommenden P-Seminare

Im nächsten Schuljahr werde ich meine 3D-Drucker wieder mehr aktivieren und Quadrokopter mit den Schülern bauen. Das wird nicht ganz billig (ca. 150 Euro pro Modell), aber dafür gehört das Modell dann auch den Schülern. Allerdings werden wir gehörig auf die rechtliche Seite aufpassen müssen, hat sich da doch, dank einiger Spinner, die Lage doch sehr verschärft. Einfach so rumfliegen ist nicht mehr. Dennoch hoffe ich, dass wir tolle Flugrennen haben werden oder interessante Flugaufnahmen der Schule.

Beim Lesen meiner diversen abonnierten Blogs stieß ich auf den Hinweis, dass der Faust nun auch in Handschrift vorliegt. Hierzu haben 229 Personen jeweils einen Teil des Werks abgeschrieben, das Ganze wurde gebunden und kann nun beim X47-Verlag gekauft werden.Der Verlag bietet für den ein oder anderen Leser vielleicht noch weitere interessante Werke. Einfach mal vorbeischauen.

Das Konzept des Abschreibens erinnerte mich an irgendeine Religionslehrerin oder -lehrer, der als „Zusatzaufgabe bei Unterrichtsstörungen“ in seinem / ihren Unterricht immer eine Seite der Bibel abschreiben ließ. Am Ende seiner Schullaufbahn hatte er oder sie eine komplett handschriftliche Bibel. Eine schöne Idee. Schade, dass es so etwas nicht auch in Informatik gibt: DAS eine grundlegende Werk, das man kennen sollte. Mir würden zwar einige in Frage kommenden Werke einfallen, aber keines spielt im Unterrichtsgeschehen die eine Rolle, wie sie die Bibel oder ein Faust spielt.

Graphologie hat mich auch schon immer interessiert. Und bei der Menge an gefundene Handschriften in dem Buch, hätte man geügend Übungsmaterial. Schade, dass die Graphologie nicht für ein ganzes P-Seminar reicht im Fach Informatik reicht…. oder …. einen Roboter bauen, der handschriftlich schreibt?

Die andere Seite

Und dann ist da noch die andere Seite des Unterrichts, nämlich die des Vaters. Mein ältester Sohn ist selbst in der 11. Klasse und es für mich spannend zu erleben, wie Kollegen einer anderen Schule Unterricht P-Seminare gestalten:

  • Wieso muss man auf drei Berufsinformationsmessen gehen, wenn man weiß, was man mal studieren will?
  • Wieso muss jetzt mit Gewalt eine Sponsor gesucht werden, wenn es keinen gibt, den das Thema das P-Seminars interessiert?
  • Wieso müssen die Schüler alles in der Schule machen, wenn es manchmal besser ist, wenn Sie mal ein ganzes Wochenende oder wenigstens eine Tag an dem Thema zu Hause durcharbeiten?

Ich muss realisieren, dass viele Wege durch ein P-Seminar führen und „viel zu lernen ich noch habe“.

Informatik 11. Klasse

Inzwischen habe ich mein Graphen-Programmieren auf Basis mit Processing verbessert und die Tiefensuche kann nun schrittweise „durchgeklickt“ werden. Hierzu habe ich den Tiefensuche-Algorithmus nicht mehr rekursiv wie bisher implementiert, sondern – was ich bis jetzt noch gar nicht wusste, mit Hilfe eines Stacks. Auf diesem Stack liegen die als nächstes zu untersuchenden Knoten.

Ein ähnliches Konzept gibt es auch für die Breitensuche: Hier werden die noch zu untersuchenden Knoten allerdings in einer Queue verwaltet. Schade, dass ich diese Zusammenhänge erst jetzt entdeckt habe, denn so habe ich einen logischen Zusammenhang zwischen dem ersten Halbjahr und dem zweiten Halbjahr bislang noch gar nicht genutzt.

Hier also das BlueJ-Projekt: TiefensucheProcessingAnim

Einfach das Programm mit BlueJ oä starten, dann einen Knoten mit ’s’+Mausklick als Startknoten grün markieren. Dann ‚a‘ drücken, um den Algorithmus zu starten und anschließend ’s‘  für jeden Algorithmus-Schritt. Im Hintergrund wird der Stack jeweils mitausgegeben.

Die Breitensuche habe ich noch nicht umgesetzt, da wir im Unterricht jetzt beim Dijkstra sind. Danach noch Projektmanagement und das finale Endprojekt.

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