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Physik und Smartphones

Vergangene Woche las sah ich in der SZ folgende Grafik:IMG_3170Wow! Unglaublich, welche Belastung Nach-unten-Schauen für unser Genick ist. Ob das wirklich stimmt? Wenn ich jetzt eine 7.Klasse in Physik hätte, würde ich das sofort nachbauen und mit Federkraftmessern bestimmen lassen.

Und wenn man schon mal am Alltag und seine körperlichen Belastungen ist, gäbe es da sicher noch mehr Experimente, bei denen eine Kraftanalyse interessant sein könnte:

  • Das Heben von schweren Lasten mit gebeugten vs gestreckten Beinen
  • Das Vorbeugen beim Zähneputzen
  • Die Belastung auf die Hand/Finger beim Eingießen von Tee je nach Greifart
  • Der Zusammenhang zwischen Schulranzengewicht und Haltung: ein leichter Schulranzen ist bei falscher Körperhaltung auch schwer.

Aber so richtig verblüfft war ich, als ich das selbe bzw. ein ähnliches Bild noch wo anders im Internet fand. Zunächst bei der Zeitung The Atlantic, aber auch bei der Washington Post. Immer wieder spannned zu sehen, wie sich Nachrichten im Netz verbreiten.

Wer nun aber denkt “Ich wusste immer, das diese Smartphones uns krank machen”, sollte unbedingt den Artikel und die Grafiken bei The Atlantic lesen. Denn das Nach-unten-Schauen hat man früher auch schon gemacht: Beim Buch lesen, Baby tragen, beim Kochen vielleicht. Das war mir so gar nicht bewusst.

TedTalks

Ich bin ein großer Fan von den TEDTalks. TED steht für Technology, Entertainment, Design und war ursprünglich eine Konferenz in Monterey. Inzwischen gibt es davon eine Reihe von Ablegern und viele der Vorträge lassen sich im Internet bei youtube anschauen.

Als Fan von Amanda Palmer Ukulele-Spiel (hier zwei “harmlose” Beispiele)…

…bin ich  auf ihren TEDTalk zum Thema “The art of asking” eher zufällig  gestoßen. Großartig! Ihre Art, ihre Präsenz, ihr Können, der Aufbau des Vortrags, die Hilfsmittel, die Bilder im Hintergrund. Da kann man richtig viel lernen. Als Lehrer, der ja öfters mal einen Vortrag hält, aber auch als Schüler, die das von uns Lehrern – die das bei Gott nicht immer gut machen – lernen sollen.

Ich zeige daher immer ganz gerne den Vortrag von Amanda. Gerade in der Oberstufe. Ihr Englisch finde ich sehr verständlich und das Thema finde ich interessant und spannend. Und was liegt dann näher als solche Voträge auch von Schülern machen zu lassen:

Ich könnte mir das ganze hervorragend im Rahmen eines P-Seminars vorstellen, das einen oder zwei TEDx-Abende vorbereitet und an denen sie zehnminütige Reden halten. Und wer will, macht das ganze auf Englisch oder Französisch oder ….

Lang, lang ists her

Seit dem letzten Mal ist eine ganze Zeit vergangen und daher ist ein Update wohl angebracht.

Das wichtigste zuerst: Der neue Windows-Server läuft und die neuen Computer auch. Was schon verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie spärlich die Kommunikation mit Firmen wie Dell mal laufen kann.

Am schönsten fand ich aber die Reaktion von hp.com auf meine Nachfrage wegen einer falsch beschrifteten Taste bei einer neuen Tastatur.

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“Eine einzelne Tastatur können wir leider nicht austauschen. Nur den ganzen Computer.”

Abgesehen davon zankte sich die Festplatten-Schutz-Software von HP  mit der Schutzsoftware DeepFreeze von Faronics darum , wer denn nun das sagen hat. Das führte dann dazu, dass die Computer nicht mehr hochgefahren sind. Eine Neuinstallation von 17 Laptops steht damit noch an.

Insgesamt war aber der Start in das neue Schuljahr in Bezug auf den Unterricht ganz ordentlich. Die Klassen sind soweit in Ordnung und ich fing mit meiner 10. Klasse in Java gleich mit dem Java-Editor zu arbeiten an.

Mein neues P-Seminar “Computerspiele” ist wohl noch etwas verwirrt über die Freiheit, die ich Ihnen auf der einen Seite lasse in Bezug auf das Endprodukt und gleichtzeitig über das Bewertungssystem – die Zertifikate. Aber auch das wird sich noch legen. Ansonsten viel bekanntes Zeug: Automaten in der 12. Klasse, Warteschlangen in der 11. Klasse, Integrale, etc..

Da hat man dann auch mal Zeit eine Fortbildung in Dillingen zum Thema mebis abzuhalten. Schön, wenn man da auch mal auf der anderen Seite sitzt und was erzählen darf. Und erschreckend, wenn man an den Gesprächen hört, welche Probleme die Kollegen haben. Am besten fand ich dabei die SD-Karte im CD-Laufwerk. Da sind dann meine Kollegen an der Schule dann doch schon fitter.

Die Ferien waren im ürbigen recht schön, wenn gleich ich nicht zum Fliegen gekommen bin. Wir sind gleich in den Urlaub gefahren und ich musste unbedingt Surfen ausprobieren musste:

3Holger1Fertig34bLeider habe ich mir dann in der zweiten Woche einen Rippenbruch geholt, mit dessen Folgen ich immer noch zu kämpfen habe.

Aber immerhin bin ich inzwischen wieder fit genug zum Fliegen

IMG_2993So konnte ich am vergangen Wochenende das schöne Wetter in den Bergen genießen. Hoffentlich kommt noch das ein oder andere schöne Wochenende – mal sehen.