Ungefähr 90% der Schüler in der zehnten Klasse haben nie zuvor programmiert oder Java programmiert. Diejenigen, die in JavaScript, C#, C++, Python bereits Erfahrungen gesammelt haben, haben mit dem Lernen von Java kaum Probleme – wenn man mal von ihrer Einstellungen „Das geht aber in der Sprache ….. viel besser.“ absieht. Das Programmiersprachen nicht eindeutig gut oder schlecht sind, ist bei diesen Schülern dann das vorrangige Ziel: Es gibt nur für ein Problem ungeeignete Programmiersprachen.

Für den 90%igen großen Rest ist das Programmieren mit Java oder überhaupt Programmieren auch nach knapp 3 Monaten ein Mysterium, das sich nur langsam lüftet. In der Hoffnung auf mehr Verständnis und schnellerer Selbstständigkeit, habe ich mit meinen Schüler dieses Jahr deswegen gleich mal ein etwas größeres Projekt vorprogrammiert und versucht dabei die Grundlagen für die kommenden Projekte zu legen.

Das Projekt war das Speichern von Hausaufgaben bzw. Freunden. Genaugenommen von 1 Hausaufgabe und 1 Freund. Die Erweiterung auf mehrere Freunde und Hausaufgaben kommt dann beim Einführen von Arrays. Wobei letzteres ja jetzt durch meine 11. Klasse nochmals abgeändert und angepasst wurde.

Im Anschluss an das Vorprogrammieren habe ich dann eine Zusammenfassung „Was du alles wissen musst“ ausgeteilt und habe diese, mit den Schülern nochmals zusammen ausgefüllt. So haben die Schüler nochmals den Stoff reflektiert und schriftlich festgehalten.

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Die entsprechende Datei stelle ich hier als Word-Dokument zur Verfügung. Vielleicht mag der ein oder anderen Kollegen die Datei auch Verwenden. Entweder zum gleich Austeilen oder um die Antworten zu entfernen oder die Datei zu erweitern (dann wäre es schön, wenn ich sie wieder bekommen könnte): was-du-bis-jetzt-können-musst

Im Anschluss an die Besprechung haben die Schüler die Aufgabe bekommen, ein kleines Programm zu schreiben mit dem die Oberfläche, Volumen und Kantenlänge eines Quaders berechnet werden kann. Die GUI hatte ich bei diesem Projekt noch vorgegeben: Quader mit GUI  Die einzelnen Aspekte des Programms habe ich als Kommentare hinzugefügt.

Das zweite Projekt ist das gleiche nur mit einer Kugel. Die GUI ist dadurch entsprechend einfach und kann mit dem Java-Editor erstellt werden.

Im nächsten Schritt wird es wieder schwieriger. Jetzt geht es um das Volumen einer Pyramide mit regelmäßigem n-Eck als Grundfläche… und für die besseren Schüler noch in der Variante Pyramidenstumpf und/oder unregelmäßiges n-Eck.