Lehrzeit

Schule & Informatik

Monat: März 2013 (Seite 2 von 4)

Informatikaufgabe 51

Gestern war ja der offizielle Pi-Tag. Das hat Al Wood als Anregung genommen und die Zahl Pi vertont. Dabei nimmt man für jeden Ton eine Zahl (C=0; D=1; E=2; …..) und fertig.

Da Pi mit 3,141 beginnt, wäre das also die Tonfolge F-D-G-D… Setzt man das fort, so könnte dies entstehen:

Das lässt sich nun mit der Informatikaufgabe 50 wunderbar verknüpfen.

Aufgabe

Schreibe einen Algorithmus zur Berechnung der Zahl Pi und benutze die entstandene Zahlenfolge zur Erzeugung einer Melodie mit Lillypond.

Wer sich mit dem Implementieren eines Algorthmus schwer tut, kann sich auch einfach nur ein paar hundert Stellen in einem Array speichern und das dann umwandeln. Sozusagen als Starthilfe.

Weiter kann man die Zahlenfolge auch so interpretieren, dass immer zwei Ziffern zusammengenommen werden: Die erste Ziffer gibt den Ton an, die zweite Ziffer gibt die Tonlänge an. Das ist die offizielle Lillypond-Syntax.

Und natürlich lässt sich der ganze Ansatz noch auf andere mathematische Zahlen verallgemeinern: Die Eulersche Zahl e, die Wurzel aus 2, der goldene Schnitt,….

Warum SQL?

Diese Frage stellte mir gestern ein Schüler aus der neunten Klasse.

„Die Sprache ist doch total unpraktisch und viel zu natürlich. Mit C++ und Klassendefinitionen könnte ich doch das auch alles machen.“

Aus Sicht des Schülers, der selber in C++ zu Hause programmiert, ein verständlicher Wunsch. Aber wie erkläre ich ihm das? Vielleicht am Besten dadurch, dass er den Vorteil selber erfährt. Wir werden also in naher Zukunft versuchen eine Sportverein-Verwaltung mit Java umzusetzen. Das geht zwar komplett vom eigentlichen Lehrplanbereich SQL und Datenbanken weg, aber den Kernbereich kann ich allemal abdecken. Und alles was sie jetzt schon kennen, macht es ihnen in der 10. Jahrgangsstufe dann leichter. Und vielleicht kann ich dann tatsächlich mal ein richtiges Projekt in der Zehnten angehen.

Vorausgesetzt ich bekomme die Klasse wieder.

James Hill and the Ukulele

James Hill ist neben Jake Shimabukuro der wohl beste und bekannteste Ukulele-Spieler.

Was allerdings James von Jake unterscheidet ist sein Engagement im Schulbereich. Dazu hat er ein eigenes Konzept entwickelt und gibt auf seinen Touren auch viel Unterrichtsstunden an Schulen. Auf der zugehörigen Website ukuleleintheclassroom.com gibt es Materialien für Schüler und Lehrer zum Bestellen und Herunterladen. Musiklehrer sollten sich das unbedingt mal anschauen. Vielleicht gibt es dann in einem der nächsten Schuljahre mal ein Ukulele-Weihnachts-Special an einer Schule. Wär doch was, oder?

James Hill macht das ürbigens, da es seiner Meinung nach – und dem kann ich mich nur anschließen – das beste Instrument der Welt zum Musik lernen ist. Und damit meine ich nicht nur im Bezug auf die Praxis sondern auch was die Musiktheorie angeht.

Im Übrigen, wer kann sonst ein Insturment mit dem man …

  1. … sich selbst oder jemand anderen musikalisch begleiten kann oder
  2. … Solos spielen kann.
  3. Die leicht mitzunehmen ist.
  4. Und wenig kostet.

Ich kenne sonst kein Instrument mit all diesen Eigenschaften.

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