Lehrzeit

Schule & Informatik

Monat: März 2013 (Seite 1 von 4)

Blogstöckchen 2013

Es ist der erste Osterferientag, 5:00 Uhr und ich kann nicht mehr schlafen. Es geht halt nichts über einen gelungenen Start. Das gibt mir aber die Zeit das Blogstöckchen von Herrn Rau zu beantworten. Hier also meine Antworten:

  1. Roller oder Nicht-Roller?
    Roller
  2. Achter- oder Geisterbahn?
    Achterbahn
  3. Was war ein schönes Geschenk in der Kindheit?
    Ein Paar Atomic ARC Skier in gelb, 205cm lang (!) und mit weiß-neonfarbener BIndung.
  4. Was gibt es Positives über das örtliche Kultusministerium zu sagen?
    Mmmmmhhhh, örtlich – du meinst bayrisches – dass ihnen immer wieder was neues einfällt.
  5. Wie wichtig ist es für Lehrer, Bücher über Didaktik zu lesen?
    Als Junglehrer hat es mir noch geholfen. Später hatte ich den Eindruck, das Didaktik gar nicht so wichtig ist. Es ist die Art und Weise wie ich vor der Klasse stehe. Der eigene Charakter macht die Musik.
  6. In welchem Land machst du gerne Urlaub oder würdest du gerne Urlaub machen?
    Kanada oder Neuseeland – Angeln, Skifahren, viel Nichts und Reiten wollte ich auch immer mal ausprobieren. Aber nicht so europäisch, Entschuldigung englisch, wie ich es bei den Kindern sehe.
  7. Findest du auch, dass elf Fragen etwas viel sind?
    Hängt von den Fragen ab.
  8. Was hältst du von sieben?
    Sieben ist gut. Das ist doch auch die maximale Länge, die man sich merken kann, oder?
  9. Stellst du lieber Fragen oder ist es dir lieber, wenn du gefragt wirst?
    Hängt davon ab.
  10. Lieber in Workshop sitzen oder Workshop leiten?
    Bevor ich in einem schlechten Workshop sitze, würde ich ihn lieber leiten. Ansonsten lerne ich aber gerne dazu und nehme daher auch öfters an Workshops teil.
  11. ?
    42

So, dann kämen jetzt die 11 Sachen über mich:

  1. Ich kann ganz viele Sprache, vielleicht nicht immer in Vollendung, aber doch grundlegend: HTML, JavaScript, Java, C++, XML, UML, VB, Assembler, Python, ActionScript, ObjectiveC würde ich gerne können.
  2. Ich mag keine Storchenkameras
  3. und Vertretungsstunden. Schon gar nicht zwei an einem Tag. Und noch viel weniger, wenn man dann 6 Stunden statt 4 hat. Und noch viel weniger, wenn es der letzte Tag vor den Ferien ist.
  4. Ich hasse es, wenn an Projekten mehrere Parteien beteiligt sind, es aber keine gemeinsame Absprachen gibt.
  5. Ich liebe Kino gehen, komme aber irgendwie nie dazu.
  6. Ich bin nicht grimmig, sondern nur fokusiert.
  7. Meine Lieblingsfernsehserie als Kind war „Ein Colt für alle Fälle“.
  8. Ich liebe frischen, selbstgebackenen Hefezopf mit dick kalter Butter und ebenso dick Nutella.
  9. Ich habe keine Ahnung, was ich gleich für die nächsten Tage einkaufen soll. Außer natürlich die Zutaten für Hefezopf mit dick Nutella.
  10. Ich wollte mal nach Schottland auswandern und ein Bed&Breakfast aufmachen.
  11. Im Moment lese lese ich Panoptimum aus dem Spektrum-Verlag.

Und noch die Fragen für den nächsten:

  1. Wenn du nicht Lehrer wärst, was würdest du dann machen?
  2. Kaffee oder Tee Trinker?
  3. Was ist liegt hinter/unter deinem Sofa?
  4. Dein bester pädagogischer Kniff?
  5. Was ist dein Haustier und wenn du keins hast, welches hättest du gern?
  6. Die erste Schallpatte/CD die du gekauft hast?
  7. Dein Lieblingsradiosender?
  8. Was kommt immer mit, wenn du verreist?
  9. Der letzte Kinofilm den du gesehen hast?
  10. Beende den Satz: Im Frühjahr freue ich mich darauf endlich wieder….
  11. Welches Instrument spielst du oder würdest gerne spielen können?

Die Fragen gebe ich übrigens weiter an embee vom „Zurück in die Schule“-Blog.

Ach ja, die Ukulele!

Hat ich mal erwähnt, dass ich versuche Ukulele zu spielen….

Noch ist es leider nicht wie bei diesem jungen Englishman, aber was nicht ist, kann ja noch kommen.

Im Moment versuche ich mich mit Hilfe des Klaviers der Struktur hinter den Akkorden und vor allem deren Übergängen und Wechseln zu nähern. Wobei ich natürlich keine Ahnung vom Klavierspielen habe und wenn ich so sehe, was meine Hände da versuchen, wird es wohl auch nichts mehr werden. Aber ein Versuch ist ja nicht strafbar.

Vorher hatte mich noch der Rythmus interessiert, weswegen ich mir einen Cajon-Bausatz von Sela kaufte, den ich wirklich nur empfehlen kann – 2 Stunden und fertig. Meine Jungs und ich haben wirklich viel Spaß damit. Aber auch das ist natürlich nicht so einfach, wie es bei machen aussieht.

Aber vielleicht …. in ein paar Jahren …. bin ich vielleicht eher der Cajon-Spieler… oder doch nur Zuschauer oder ….

Passt das Abitur?

Bald ist wieder Abitur und damit ist es auch nur eine Frage der Zeit bis die ersten Reaktionen in den Zeitungen stehen: „Das Abitur war zu schwer!“ oder sogar „nicht lösbar.“ oder vielleicht auch mal „… viel zu leicht im Vergleich zum Vorjahr und damit unfair den Vorjahresabiturienten gegenüber.“

Um so etwas zu verhindern und ein möglichst passendes Abiturniveau für alle Abiturienten zu erreichen, muss das Kultusminsterium dafür sorgen, dass der Unterricht möglichst konform an allen Schulen läuft: Die Inhalte sollten gleich sein und auch gleich tief behandelt werden. Das ist bei der aktuellen Lehrplanformulierung natürlich nicht ganz leicht zu erreichen, dafür sind die Themen manchmal einfach zu allgemein gehalten:

Algorithmus zum Graphendurchlauf (z. B. Tiefensuche) bei einer Aufgabenstellung aus der Praxis

Wenn die Tiefensuche im Abitur dran kommt, hat man als Schüler dann gewonnnen. Aber was, wenn der Lehrer lieber den Algorithmus von Dijkstra durchgenommen hat, den ich persönlich als wichtiger erachte.

Früher – vor allem in der Mathematik – war das etwas besser, da waren die Inhalte noch sehr viel konkreter gegeben.

Für ein faires Abitur ist es daher wichtig zu kontrollieren, was genau in den Schulen gemacht wird. Da aber nicht alle Unterrichtsstunden an allen Schulen angeschaut werden können, lässt sich das Kultusministerium die korrigierten Schulaufgaben schicken. Dabei geht es dann um die folgenden Kriterien, wobei ich mal in Klammern meine Gedanken ergänze:

  1. Lehrplankonformität (Wird auch alles gemacht?)
  2. Anforderungsniveau (Ist es auch nicht zu einfach oder zu schwer?)
  3. Erwartungshorizont (Ist die Bepunktung nachvollziehbar?)
  4. Sorgfalt und Transparenz der Korrektur (Wurde für den Schüler nachvollziehbar und helfend korrigiert?)
  5. Angemessenheit der Bewertung (Sind die Punkte auch fair vergeben worden?)
  6. Einhaltung formaler Anforderung (Wahrscheinlich Korrekturzeiten, Vollständigkeit etc.)

Wenn es jetzt aber nur um die Fairness gegenüber den Schüler geht, frage ich mich, warum soviel untersucht wird. Denn die Punkte 4, 5, 6 zielen eher auf die Arbeit des Lehrers ab und weniger auf die Leistungsfähigkeit der Schüler.

Und selbst den Punkt 1 halte ich aktuell für bedenklich, da nur Schulaufgaben aus dem ersten Halbjahr der elften Jahrgangsstufe respiziert werden sollen. So habe ich oft sehr verschieden leistungsstarke Schüler und muss am Anfang erstmal für ein ausgewogenes Niveau sorgen. Da muss der Lehrplan natürlich zunächst zurückstehen. Und zusammen mit der Tatsache, dass ich den Termin für die Schulaufgabe nur mitgeteilt bekomme und nicht selbst festlege, kann ich auch nur  das prüfen, was ich bis dahin geschafft habe – ich bin ja schließlich Pädagoge. Und so geht es wahrscheinlich manchen.

Ich bin also gespannt, was bei dieser Untersuchung herauskommt und wie sich das auf den Lehrplan oder das Abitur auswirkt.

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