Lehrzeit

Schule & Informatik

Monat: Januar 2013 (Seite 1 von 2)

Wärmebildkamera

Seit Neuestem gibt es bei uns eine Wärmebildkamera an der Schule. Für die Physiksammlung. Und als, wenngleich auch seltener Physiklehrer, muss ich die Kamera natürlich gleich mal ausprobieren. Physik hat man ja auch mal studiert, damit man ungeniert und im Namen der Wissenschaft und Lehre spielen darf. Hier also mal ein paar Beispiele:

Die Schüler

Ein ungedämmtes Haus

Schön lassen sich die Stürze über der Tür und dem Fenster erkennen.

Ein gedämmtes Haus

Wieder lässt sich erkennen, wie die Dämmung knapp über den Boden aufhört – das ist wohl so üblich. Auch die inneren Elemente der Doppelverglasung der Fenster lassen sich als schlecht isoliert, weil wärmer, erkennen.

Selbstproträt

Was im ersten Moment verblüffend ist, sich aber leicht erklären lässt, ist das eigene Spiegelbild.

„Hasta la vista, baby.“

Heißes Essen im Kühlschrank

„Sollte man nicht machen.“, meinte meine Tochter dann auch gleich.

Malen

Beim Malen mit dem Finger auf glatten Flächen sollte man fest aufdrücken und schnell sein.

Eine echte Anwendung für den Physikunterricht ist mir allerdings noch nicht eingefallen. Die Tatsache, dass man das Bild der Kamera auch nicht live auf den Beamer bekommt, macht es auch nicht einfacher. Aber vielleicht habt ihr ja eine Idee?

Informatikaufgabe 47

Das Projekt „Funktionales Programmieren mit Java“ in der neunten Jahrgangsstufe ist nun beendet. Mit Erfolg – größtenteils. Denn im Abschlussprojekt taten sich dann dich viele schwer. Ob das daran lag, dass es nach den Weihnachtsferien begann und die Schüler wieder vieles vergessen hatten. Oder weil Programmieren doch einfach richtig schwierig ist, ich weiß es nicht.

Beim nächsten Mal werde ich auf alle Fälle konsequenter Java von Anfang an einbeziehen, um so den letzten Punkt wenigstens auszuschließen.

Aufgabe

Setze Datenfluss-Diagramm zur Berechnung des Alkoholgehalts in einem Tabellenkalkulationprogramm um.

Informiere mich dich im Internet über die Wirkung des Alkoholgehalts im Blut auf den Menschen, so dass mit Hilfe einer bedingten Formatierung dem Benutzer angezeigt wird, ob er noch fahren darf.

Realisiere abschließend das Projekt in Java, allerdings ohne die Oberfläche und die abschließende Interpretation des Promillegehalts.

Die Umsetzung in Java könnte dann so aussehen:

public class Alkometer {
    public void alkoholtest(int menge, 
                            double prozent, 
                            boolean weiblich, 
                            double koerpergewicht) {
        System.out.println(
            promille(alkoholmenge(menge,prozent),
                     relMasse(wenn(weiblich,0.6,0.7),
                     koerpergewicht)));    
    }

    //Berechnen der Promillezahl
    private double promille(double alkoholmenge, double relMasse) {
        return alkoholmenge/relMasse;
    }

    //Berechnen der aufgenommenen Alkoholmenge
    private double alkoholmenge(int fluessikeit, double prozent) {
        return 0.8*fluessikeit*prozent;
    }

    //relative Masse der Person
    private double relMasse(double faktor, double masse) {
        return faktor*masse;
    }

    //Hilfsfunktion
    private double wenn(boolean bedingung, double wert1, double wert2) {
        return bedingung ? wert1 : wert2;
    }
}

Textmarker – funktionieren nicht!

Beim heutigen Studium der FAZ am Sonntag habe ich einen Artikel gefunden, den ich auch schon in einem anderen Blog gefunden habe: Texte mit Textmarkern zu bearbeiten, hat keinen Lerneffekt.Aber auch das bulimische Hineinstopfen von Wissen kurz vor Prüfungen bringt nichts. Zumindest nicht langfristig.

Letzteres wusste ich zwar auch, aber ersteres noch nicht. Bei mir hat es nie funktioniert und ich habe nicht verstanden warum. Das weiß ich zwar jetzt auch nicht, aber nun weiß ich auch, dass ich nicht alleine damit war.

Ach ja, statt Textmarkern empfehle ich das Erstellen von großflächigen MindMaps mit vielen Bildern und Beispielen. Denn das Problem beim Markieren ist das Verlieren der Zusammenhänge, da man nur noch das Hervorgehobene sieht. Dem wird beim Erstellen von MindMaps entgegen gearbeitet. Und außerdem machen sie noch Spaß beim Erstellen. Und die MindMaps sollten nicht mit irgendeinem Programm gemacht werden, sondern mit der Hand. Es bleibt mehr Hängen, man hat keine Probleme, weil das Programm nicht das macht, was es soll und man ist freier in der Gestaltung.

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