Lehrzeit

Schule & Informatik

Monat: Dezember 2012 (Seite 1 von 3)

Digitale Schulbücher

So langsam kommt wohl Bewegung in den digitalen Schulbuchmarkt. Nicht nur, dass die FWU nun einen Online-Angebot zu ihren Filmen anbietet. Nein, auch die klassischen Verlage ziehen nun langsam schrittweise nach. Wie das genau aussehen kann, findet man bei digitale-schulbuecher.de . Ein erster Schritt ist damit gemacht. Mal sehen, wie es sich weiterentwickeln wird.

 

Informatikaufgabe 45

Vor kurzem stellte ich meinen Elfklässlern folgende

Aufgabe

Ergänze den folgenden Quellcode so, dass die Klasse fehlerfrei kompiliert wird und fehlerfrei funktioniert. Dabei darf kein Attribut ergänzt werden.

public class MeinStapel {
    private String[] stapel;

    public MeinStapel(int stackHoehe) {

    }

    public String pop() {
        //das Element [0] wird zurückgeliefert

    }

    public boolean push(String neuerText) {
        boolean hatGeklappt = false;

    }
}

Leider hat das nicht so geklappt, wie ich es mir gewünscht habe. Hier mal ein paar typische Fehler, wobei ich immer mal versuche die Fehlvorstellung bei den Schülern darzustellen.

Fehler 1

public MeinStapel(int stackHoehe) {
    stackHoehe = 2; 
}

Bedeutung eines Parameters nicht verstanden; Unterschied global und lokale Variable nicht klar; Aufgabe eines Konstruktors nicht verstanden.

Andere Variante war

public MeinStapel(int stackHoehe) {
    this.stackHoehe = stackHoehe; 
}

Fehler 2

public String pop() {         
    //das Element [0] wird zurückgeliefert
    stapel.setOberster(neuerText);
    stackHoehe = stackHoehe + 1;
}

Bedeutung der Methode pop() nicht klar; Unterschied lokale/globale Variable und Attribut nicht verstanden.

Fehler 3

public String pop() {         
    if (int i =! null, i < stackHoehe) {
        return i;
        break;
    } else {
        i++;
    }
    i=null;
}

Unterschied in der Syntax und in der Bedeutung zwischen for-Wiederholung und if-Ausdruck nicht verstanden; kein abschließendes Return; Gültigkeitsbereich von Variablen nicht verstanden; allgemeine Verständnis-Probleme.

Und das eigentliche Problem für mich besteht nun darin, mir zu überlegen, wie ich mit meinen Schülern weitermachen soll. Ich werde ihnen wohl Wochenaufgaben zu bearbeiten geben und einsammeln. Vielleicht lasse ich auch Referate über die Java-Grundlagen halten.

Mathematik im Alltag

Gestern las ich im SZ-Magazin über eine Arbeit von Jeremy Bentham:Dabei geht es darum, dass sich jeder Spaß im Leben durch die Kombination zweier Sinneswahrnehmungen kombinieren lässt:

A:   Schmecken
B:   Rausch
C:   Riechen
D:   Berühren
E:   Hören
F:   Sehen
G:   Sex
H:   Gesund sein
I:     Neuheiten

Ich wusste gar nicht, dass „Gesund sein“ und „Neuheiten“ Sinneswahrnehmungen sind, aber gut.

Jedem Spaß lässt sich nun eine Strecke zuordnen. „Kitzeln“ entspräche der Strecke von B nach D (?), „Kino“ entspräche der Strecke von E nach F und ein neues Auto würde den Wahrnehmungen „Riechen“ und „Neuheiten“ entsprechen, also der Strecke von C nach I. Wie man sieht musste ich jetzt oft die Formulierung „Die Streck von … nach …“ benutzen. Mathematiker schreiben dafür dann einfach abkürzend BD – mit Ausnahme der Schule, dort wird dann [BD] dafür geschrieben.

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