Lehrzeit

Schule & Informatik

Monat: Oktober 2012 (Seite 1 von 5)

iPhone 5 Test

Immer wieder war ich mit meinen Kindern unterwegs und machte Fotos mit meinem Handy. Meistens war diese verwackelt, weil der Auslöser zu lange gebraucht hat. Oder die Bilder waren zu dunkel, weil der 5MP Sensor zu schlecht war oder es kam beides zusammen.

Da war es interessant in den letzten Tage mal das neue iPhone 5 auszuprobieren auf seine Fotoqualitäten hin ein wenig auszuprobieren. Ich muss dazu sagen, dass ich beileibe kein Profi oder amibitionierter Hobbyfotograf bin. Ich bin einfach nur jemand, der gerne schöne Fotos macht.Wie man vielleicht erkennen kann, fand ich ganz besonders die HDR-Funktion des iPhones interessant. Wobei man wirklich aufpassen muss, dass man dabei nicht wackelt. Mit Hilfe der App HDR Fusion machte ich dann leider auch folgendes Bild.Das das Bild so unscharf aussieht liegt daran, dass die App zwei Bilder kurz hinterander gemacht hat und daraus dann das HDR-Bild berechnet hat. Blöderweise hat aber entweder der Steg oder ich dabei gewackelt. Daher ist das Bild unscharf geworden. Ein Stativ wäre wohl besser gewesen.

Auch konnte ich den, in meinen Augen, vermeintlichen Fehler reproduzieren.

Man erkennt schön den lilafarbenen Schleier am oberen Bildrand um die Sonne herum. Bewegt man sich ein wenig, so ist der Effekt – trotz Gegenlichtaufnahme – wieder weg.Alles in allem bin ich mit der Fotoqualität sehr zufrieden und werde wohl weiter damit fotografieren.

Studienberechtigung vs. -befähigung

In der heutigen Ausgabe des FAZ am Sonntag ging es hoch her. Auslöser war wohl die Vereinheitlichung des Abiturs. Dazu möchte ich einfach die schönsten, interessantesten und provozierensten Aussagen kurz zusammenfassen.

Im Ergebnis laufe es auf einen „inhaltlichen Minimalismus“ hinaus, „der sich als ‚lernen lernen‘ verkauft“, so Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes. Inhalte und Wissen würden nebensächlich, selektives Lesen („literacy“), Präsentieren (Powerpoint), Diskutieren und Rechnen für den Alltagsgebrauch stünden im Vordergrund.
Der Lehrer mutiere zum „Moderator“ und „Supervisor“, der nur noch „Lernzirkel“ und „Materialtheken“ anbiete und ansonsten auf „selbstgesteuertes Lernen“ setze.

Ein Stundent dazu in einem Forum:

„Die Grundlagen aus der Schule waren in meinem Studium nicht mal für die allererste Woche im ersten Semester ausreichend.(…) während in den Physik-Vorlesungen Kenntnisse benötigt und vorausgesetzt wurden, die weit über das Abitur-Niveau hinausgehen, um überhaupt sinnvoll anfangen zu können“, so ein Student in einem Online-Forum.
Dazu habe ich aufgrund der Unterforderung in der Schule nie gelernt, zu lernen, so dass ich heute erhebliche Probleme habe, wenn ich mir Dinge aus Büchern und anderen Quellen mühsam zusammensammeln muss.

Ganz besonders schlimm, muss das Defizit in Mathematik sein, was sich vor allem an den Abbrecherquoten in den naturwissenschaftlichen Fächern zeigt. In Mathematik, Informatik, Maschinenbau, Chemie und Physik brechen im Schnitt 50%-40% der Studenten ab.

Der Umgang mit Termen, Gleichungen, Geometrie- und Trigonometriekenntnissen würde zunehmend aus der Schulmathematik gestrichen. (…) Hinzu kämen die Folgen des zu frühen Einsatzes von Taschenrechnern.
Irgendwann hat die Spielerei ein Ende. (…) Die Lehrer müssen auch überprüfen und korrigieren, was sie unterrichten.

Was heißt das jetzt für mich und meinen Unterricht? Unterrichte ich auch zu „niveaulos“? Bringe ich meinen Schülern bei, wie man aus Büchern lernt? Wie man selbstständig lernt? „Drille“ ich genug – gerade in der Mathematik – beim Rechen mit Termen zum Beispiel? Ist ein Konzept wie der „Flipped Classroom“ in diesem Zusammenhng sinnvoll oder macht es langfrisitg nicht doch mehr kaputt, obwohl doch immer wieder von positiven Ergebnisse berichtet wird? Hat Prof. Spitzer mit der „Digitalen Demenz“ doch recht?

Informatikaufgabe 42

Angelehnt an die Aufgabe 41 soll der Kalender nun erweitert bzw. abgeändert werden.

Aufgabe

Erstelle einen Terminkalender zur Verwaltung deiner Schulnoten. Dazu benötigst du eine Relation Pruefung mit den Attributen Art, Note, Termin, Inhalt, Fach. Erstelle auch wieder ein entsprechendes Eingabeformular und einen Bericht.

Bei der Note muss man allerdings auf den Datentyp aufpassen, da in Bayern z.B. die Noten 3+, 3 und 3- alle mit 3,0 in den Schnitt einberechnet werden. Möchte man also eine „echte“ Noteneingaben, so benötigt man noch eine weitere Relation Note={Darstellung, Wert}.

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