Das Schöne am Physikunterricht ist, dass man mal was wirklich mit den Händen machen kann. Immer nur die Tastatur im Informatikunterricht zu strapazieren ist dann doch langweilig. In Mathematik kann man bestimmt auch mal was anderes machen, aber meist rechnet man dann doch nur rum – vor allem, wenn man in der Oberstufe unterrichtet.

Aber zurück zur Physik. In meiner neunten Klasse habe ich heute auf Basis des Buches „Physik als Abenteuer“ von Martin Kramer das Feld eines Stabmagneten bestimmen lassen.

Hierzu wird eine aufgebogene Büroklammer an einem Haar befestigt und um den, auf einem Papier liegenden, Stabmagneten herumgeführt. Der Nachbar zeichnet dann mit dem Geodreieck die Position des Drahtes nach.

Auf dem letzten Bild kann man schon recht ordentlich die typische Feldform erkennen. Noch fehlen allerdings die Richtung der Feldlinien, die kommen dann in der nächsten Stunde dran.

Insgesamt lief das Experiment ganz ordentlich. Wenn gleich ich sagen muss, dass die Schüler nicht alle sehr ordentlich gearbeitet haben. Zwei Schülern konnte ich aber einen Einser geben und ich hoffe, dass die anderen, dadurch motiviert, in Zukunft mehr Sorgfalt an den Tag legen werden.