Software für Bloom-Taxonomie

Ich hatte ja schon über die Bloom-Taxonomie geschrieben. Aber wie kann man das jetzt im Unterricht eventuell umsetzen? Hierzu hat sich jemand eine Menge Gedanken gemacht und verschiedene Anwendungen der Bloom-Taxonomie zugeordnet. Die Apps sind nach Google-Apps, iPad, Android, Web2.0 (und damit Plattformunabhängigkeit) aufgeschlüsselt.

Evernote und Unterricht

Ein Anlass dieses Blogs war die Dokumentation meines Versuchs der digitalen Schultasche. Also der komplett papierfreie Unterricht. Leider hat es ja nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber ich benutze immer noch Evernote. Und andere auch und garantiert noch mehr und effektiver als ich. Steven Anderson schreibt auf seinem Blog, wie er Evernote einsetzt. Das ist zwar bestimmt noch längst nicht alles, aber für einen Start genügt es.

Der gute Lehrer

Ich denke, dass sich viele Lehrer immer mal wieder Gedanken darüber machen, ob sie einen gut Job machen. Denn bei den aktuellen Artikeln in den Medien und Gesprächen mit Eltern und Freunden bleibt oft nicht viel Gutes übrig. Viele Menschen haben eher schlechte Erfahrungen in der Schule gemacht und das prägt ihren Blick. Eine Anerkennung der eigenen Leistung oder konstruktives Feedback durch einen Chef oder ähnliches fehlt im Gebäude der Schulen ebenso, so dass man sich selbst um ein solches Feedback bemühen muss. Dankbar ist es dann, wenn andere das auch versucht haben.

So hat Justin Tarte 10 Wege aufgeschrieben, die aus seiner Sicht einen guten Lehrer ausmachen. Wobei ich hier jetzt gar nicht darüber diskutieren will, was einen guten Lehrer ausmacht. Da gibt es zu viele verschieden Rollenvorbilder die alle nebeneinander, gleichwertig akzeptiert werden können.

Angela Maier beschreibt auf ihrem Blog das Ergebnis von einer mehrjährigen, immer wieder gleichen Umfrage an die Schüler, was aus Sicht der Schüler wohl einen guten Lehrer ausmacht – frei übersetzt:

  1. Begrüße mich – und verabschiede mich freundlich.
  2. Lächle mich an, wenn du mich anschaust.
  3. Schenke mir Aufmerksamkeit, wenn auch nur kurz
  4. Gib mir eine Vortstellung von dem was ich tun könnte.
  5. Stelle mich vor Herausforderungen und hilf mir sie zu bewältigen.
  6. Interessiere dich für mich. Zeige mir, dass ich dir etwas bedeute.
  7. Gib mir Zeit zu lernen, zu reflektieren, zu spielen.
  8. Fordere mich mein Bestes zu geben.
  9. Beachte mich und das was ich tue.
  10. Lass mich fragen, denn sie zeigen, dass ich mitdenke.
  11. Fördere mich in dem Bedürfnis lernen zu wollen.
  12. Traue mir zu, dass ich es schaffe.

Das Ganze klingt vielleicht ein wenig pathetisch, aber etwas Wahres ist schon irgendwo dran.

Der Klassen-Blog

Wie man mit einer Klasse einen Blog schreiben könnte, stellen die PikiFriends vor. Wobei sie Werbung für ihre eigene Anwendung machen. Aber wenn es Sinn macht….

Video statt Powerpoint

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich kein Freund von Powerpoint bin. Ich unterrichte es zwar und benutze es manchmal selber. Aber eigentlich halte ich es meistens für unnötig. Eine High School in den USA hat eine ähnliche Meinung und plädiert für den Einsatz von Videos. An zehn Beispielen zeigt sie mögliche Ansätze auf.

QR-Codes

Oftmals findet man in den Mathe-Schulbüchern statt des echten Ergebnisses nur die Quersumme des Ergebnisses als Kontrolle. Das ist zwar schon mal gut, aber ob 12 oder 21 richtig ist, kann ich aus der Quersumme leider nicht erkennen. Eine andere Möglichkeit wären QR-Codes. Die lassen sich nur mit Hilfe eines Smartphones entschlüsseln. Wenn man genügend Handys zur Verfügung hat, kann man damit eine Ergebniskontrolle erreichen, ohne das Ergebnis gleich zu verraten. Man könnte vor allem auch längere Ergebnisse angeben, wie man sie in den Geisteswissenschaften brauchen könnte. Zusammen mit einem Blog ließen sich damit bestimmt interessante neue Unterrichtsabläufe gestalten.

Ach ja, wer QR-Codes erzeugen möchte, kann das bei qrcode.kaywa.com machen. Weitere Informationen gibt es bei Wilko Hartz.